Pressekonferenz: Gesundheitshilfe enger mit Kinder- und Jugendschutz verzahnen

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Stiftung drängt auf Absicherung und Feinjustierung des Familienhebammen-Modells.

Der Einsatz von qualifizierten Familienhebammen in Niedersachsen, der im Jahr 2001 in drei Kommunen begann und mittlerweile in 42 Landkreisen und Städten praktiziert wird, hat sich hervorragend als Frühe Hilfe zur Vermeidung von Kindesvernachlässigung und -misshandlung bewährt. Familienhebammen und neuerdings auch Familienkindergesundheitspflegerinnen sind sichtbare Zeichen eines Paradigmenwechsels im Kinderschutz.

„In vielen Kommunen ist es gelungen, durch den Einsatz von Familienhebammen die Gesundheitshilfe mit der Jugendhilfe und dem Kinderschutz ein gutes Stück weit zusammenzuführen und damit die Chancen auf ein gesundes Aufwachsen für viele Kinder grundlegend zu verbessern“, sagte Prof. Dr. Adolf Windorfer, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung EINE CHANCE FÜR KINDER, im Verlauf der Pressekonferenz.

Jetzt müssten aber bundesweit sowohl mehr Anstrengungen zur Ausbildung und Qualifizierung von Hebammen und Familienhebammen als staatlich geprüfte Fachkräfte für Frühe Hilfen unternommen als auch Standards auf verschiedenen Ebenen gesetzt werden, um die künftige Arbeit nicht zu gefährden, fordert der Kindermediziner.

Die vollständige Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie hier.


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