Familienhebammen lotsen Eltern durch schwierige Lebenslagen

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Mindestens fünf Prozent aller Neugeborenen und Säuglinge sowie deren Mütter/Eltern werden pro Jahr in Niedersachsen von sogenannten Fachkräften Frühe Hilfen zu Hause betreut.

Wie notwendig das ist, zeigt die jetzt von der Stiftung EINE CHANCE FÜR KINDER veröffentlichte Auswertung der Arbeit von Familienhebammen sowie von Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen in 23 niedersächsischen Kommunen aus den Jahren 2013 bis 2015.

Frühe Hilfe kommt an und schützt die Kinder
In diesen Kommunen, die die Dokumentation der Stiftung einsetzen, wurden in den vergangenen drei Jahren mehr als 2000 Mütter jeweils durchschnittlich 35 bis 40 Stunden über einen Zeitraum von bis zu 16 Monaten betreut. Zehn bis zwölf Prozent der Frauen waren jünger als 18 Jahre. „Teenie-Mütter“ benötigen besondere Zuwendung. In dieser Altersgruppe ist die Häufigkeit von Kindesvernachlässigung vier bis fünf Mal höher als bei etwas älteren Müttern. Bei insgesamt 70 bis 80 Prozent der betreuten Familien/Paare/Alleinstehenden konnte eine Verbesserung der vorgefundenen Probleme oder sogar deren Lösung erzielt werden. „Das ist als sehr großer Erfolg zu werten. Diese Zahl belegt, wie gut und erfolgreich das Instrument der aufsuchenden Hilfe durch Fachkräfte Frühe Hilfen in Niedersachsen inzwischen etabliert ist. Den Fachkräften und deren Koordinatorinnen in den einzelnen Kommunen gebührt für ihren großartigen Einsatz hohe Anerkennung und Dank“, betonte Prof. Dr. Adolf Windorfer, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, am Dienstag in Hannover. Der Kindermediziner wertet seit vielen Jahren die Arbeit der Familienhebammen u. a. in Niedersachsen aus.

Die vollständige Pressemitteilung, die Auswertung, das Schaubild „Auswege aus dem Kreislauf „Bindungs-/ Bildungsarmut“ und ein Foto finden Sie hier zum Download:

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Die Auswertung, das Schaubild und das Foto sind zur einmaligen Verwendung im Zusammenhang mit der Pressemitteilung freigegeben.


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