Pressekonferenz: Die Zukunft in die eigenen Hände nehmen – Schulprojekt LEBENSplan ist ein wichtiger Baustein für die gelingende Integration

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Mit dem Schulprojekt LEBENSplan setzt die Stiftung EINE CHANCE FÜR KINDER seit dem Jahr 2008 auf eine lebensnahe, altersgerechte, für Mädchen und Jungen unterschiedlich konzipierte Aufklärung und Sexualkunde von 15- bis 17-Jährigen an Förder- und Hauptschulen. Der Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den Förder- und Hauptschulen liegt dabei bei 45 bis 60 Prozent.

„Mein Körper. Meine Verantwortung. Meine Zukunft.“
„Insbesondere Jugendliche aus einem schwierigen Umfeld müssen so früh wie möglich Orientierungshilfen bekommen, damit sie die Chance haben, ihr Leben, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und dabei Verantwortung für sich, ihren Körper und ihre Partner/innen zu übernehmen“, erläutert Prof. Dr. Adolf Windorfer, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung. Dies belegt auch die umfangreiche Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) „Jugendsexualität 2015“. „Durch die unterschiedliche Erziehung und die oft fehlende Aufklärung haben es Jugendliche aus sozial schwachen Familien und aus Migrantenfamilien besonders schwer, ihren eigenen Weg zu finden und selbstbestimmte Zukunftsperspektiven zu entwickeln“, betonte Prof. Windorfer am Donnerstag in Hannover. Das Wissen über den eigenen Körper, der respektvolle und verantwortungsbewusste Umgang mit dem anderen Geschlecht sind die Eckpfeiler für eine sozial integrierte Zukunftsplanung und für eine gelingende Integration. Aus diesem Grund trägt das Schulprojekt auch den Untertitel „Mein Körper. Meine Verantwortung. Meine Zukunft.“

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