Aufgaben der Familienhebammen

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Die aufsuchende Arbeit der Familienhebamme konzentriert sich auf die Stützung und Förderung von Schwangeren/Müttern/Familien bei der Betreuung ihrer Säuglinge während des gesamten ersten Lebensjahres des Kindes, um vorhandene Risikofaktoren zu beseitigen oder zu vermindern.

Diese Arbeit beinhaltet z.B. folgende Aufgaben, die dem Kindeswohl und der Entwicklung einer guten Mutter/Eltern-Kind-Bindung dienen:

  • Hinwirken auf die Teilnahme an Vorsorgemaßnahmen für Mutter und Kind
  • Anleitung bei der Ernährung und Pflege des Säuglings
  • Hinwirken auf das Schaffen einer für die Entwicklung des Säuglings gesunden Umgebung (z.B. Teilnahme an Raucherentwöhnung, Hinwirken auf gewaltfreien Umgang mit dem Kind)
  • Hilfe bei der Beseitigung einer sozialen Isolierung von Mutter und Kind z.B. durch Einbindung in Mutter-Kind-Gruppen
  •  Stützung der Eltern bei erheblicher emotionaler Unsicherheit im Umgang mit dem Säugling so wie Hilfe bei Überforderung
  • Beachtung von Zeichen einer sich anbahnenden Wochenbettdepression

Weiter schließt die Arbeit der Familienhebamme ein:

  • Motivation zur Selbsthilfe bzw. die Stützung vorhandenen Selbsthilfepotentials von Eltern
  • Enge Zusammenarbeit mit allen für das Kindeswohl wichtigen Berufsgruppen und Institutionen wie Kinderärzte und Psychiatern, Jugendamt, Gesundheitsamt, verschiedenen Beratungsstellen usw.

Die Familienhebamme ist daher auf eine enge Kooperation mit allen diesen Institutionen angewiesen, da ein Erfolg nur bei guter Zusammenarbeit möglich ist.


Förderer und Partner